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Simone Schönett & Harald Schwinger – ZALA Drama in sieben Bildern / Drama v sedmih slikah

Menschen, die ihre Muttersprache nicht mehr verstehen wollen. Ein Land, in dem die Denkmäler lebendiger sind als die Gegenwart. Eine Partei, die alles tut, damit es den Toten gut geht.
Auf all das trifft Zala, die berühmte Bühnenfigur und Volksheldin der Slowen/-inn/-en, als sie im Jahr 2010 aus Istanbul in ihre Südkärntner Heimat zurückkehrt. Bei ihrem Versuch, die Menschen aus ihrem komatösen Dasein zu befreien, muss Zala erkennen, dass eine Veränderung nicht erwünscht ist. Im Gegenteil.
In ihrem von Publikum und Kritik begeistert aufgenommenen Theaterstück demontieren Simone Schönett und Harald Schwinger den Mythos der sich aufopfernden »Miklova Zala«. Eine Groteske über Assimilationsdruck und Identitätsverlust, Liebe, Verrat und Widerstand.

»Ein sehr aufregendes, politisch notwendiges und poetisch großartiges Werk« (Peter Turrini)

»Im besten Sinne unbelastet haben Schönett und Schwinger hier nicht nur e i n e n Mythos entstaubt. Mit Verve räumen sie gleich mehrere Leichen aus dem Keller, lassen ihre Perspektive als Korrekturprogramm drüberlaufen – schon haben Identitätsverlust, Assimilationsdruck, Verrat und Widerstand ihr heutiges Gesicht.« (Uschi Loigge, Kleine Zeitung, 21. 3. 2010)


Edition Meerauge (Bd. 3), Klagenfurt/Celovec 2011, 144 dt./slow. Seiten 11,5 x 21 cm, fester Einband, geripptes Surbalin, Blind- und Folienprägung, eingelegtes Etikett, Fadenheftung, Lesebändchen

ISBN: 978-3-7084-0419-6

www.meerauge.at/die_reihe/zala-drama-in-sieben-bildern-drama-v-sedmih-slikah

Michael Koschat – Braune Flecken im Ortsbild

Die Abwehrkämpferdenkmäler in St. Jakob/Št. Jakob und Rosegg/Rožek
Anmerkungen zum historisch-ideologischen Kontext und Gedanken zur Kärntner Gedächtniskultur und Erinnerungspolitik

Die unter der Patronanz des Kärntner Heimatbundes und unter federführender Beteiligung illegaler Nationalsozialisten im Spannungsfeld des „Anschlusses“ vom März 1938 errichteten Abwehrkämpferdenkmäler in St. Jakob/Št. Jakob und Rosegg/Rožek dienten nach der NS-Machtergreifung der ideologischen Indoktrination. Trotz dieser Tatsache sind beide Denkmäler unverändert und unreflektiert bis heute fester Bestandteil der Kärntner Parallelwelt des 10. Oktober geblieben. Die Studie zeichnet unter Heranziehung zahlreicher Quellen die Bau- und Entstehungsgeschichte der Denkmäler, die ideologische Instrumentalisierung während der NS-Herrschaft und den erinnerungspolitischen Diskurs nach 1945 nach.

231 Seiten, 16,5 x 21,5 cm, gebunden, zahl. s/w Abbildungen, 2010
ISBN: 978-3-7086-0539-5

CD/DVD

Partisan – Die Geschichte der Widerstandsgruppe “Arihova peč”

Ein Film von Tobias Kavelar

»Eine traurige Sache ist das – eine Tragödie!«
So beschreibt der Partisan Drago Druškovic das Schicksal der Gruppe junger Widerstandskämpfer, deren Waldversteck am 10. Februar 1945 verraten und von der SS und dem Volkssturm aufgerieben wurde. Drago D. und sein Kamerad Ston –Bogdan Mohor überlebten nur durch Zufall den deutschen Überfall. Die verstümmelten Leichen ihrer Freunde wurden eine Woche lang am Straßenrand bei St. Peter/Šentpeter zur Schau gestellt.

Das idyllische Kärnten an der Grenze zu Slowenien ist Schauplatz eben dieser Tragödie, die bis heute im Gedächtnis der Bevölkerung fest eingebrannt und kaum verarbeitet worden ist. Angst und Schweigen schlagen jedem entgegen, der die Ereignisse von damals zur Sprache bringt.

Der deutsch-österreichische Autor Tobias Kavelar will trotzdem wissen, was damals wirklich geschehen ist. Für Tobias Kavelar beginnt eine Reise in die Vergangenheit und gleichzeitig seine eigene Kindheit. Er begibt sich auf die verschlungenen Pfade nach Zeitzeugen und den damaligen Schauplätzen. Auf seiner Reise durch die Südostalpen trifft er die Überlebenden und Nachkommen jener Partisaneneinheit und ihre noch nie erzählte Geschichte.

60 Jahre nach dem Ende des 2.Weltkrieges gelingt es ihm in seinem Filmdebüt die Ereignisse um den 10. Februar 1945 in St. Jakob im Rosental/Šentjakob v Rožu zu rekonstruieren und so vor dem endgültigen Vergessen zu retten.

Eine Produktion von:
Tobias Kavelar und des IMM, Institut für Musik und Medien, …. Düsseldorf

©  2005  Tobias Kavelar

 

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