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Solaris

2001 - Stanislaw Lem; praizvedba

Uraufführung | Premiere:
07.04.2001

Regie:
Marjan Štikar

Dramatisierung, Übersetzung aus dem Deutschen:
Marjan Štikar

Dramaturgie und Regieassistenz:
Laura Ippen

Bühnenbild:
Toni Reichmann

Kostüme:
Elena Fajt-Velikonja

Kostümanfertigung:
Nada Sawadogo

Musik:
Jozej Štikar, Ludwig Heili

Computeranimationen und Plakat:

Rudi Melcher

Technik:
Miha Dolinšek

Lektor:
Tomaž Gubenšek

Erste und letzte Hilfe:
Yifi-Martin Zwitter

Simultansprecher/innen:
Francej Spitzer | Karin Spitzer-Simonitsch | Ferdinand Hafner | Jozej Spitzer

Es spielen:
teatr trotamora | Marjan Štikar | Martina Kanzian | Marko Ferm | Toni Isopp | Mirko Lepuschitz | Sebastian Spitzer | Janko Zwitter | Hanca Pörtsch | Rozka Tratar

SOLARIS gilt als Klassiker der Science Fiction Literatur und ist heute genau 40 Jahre alt. Der weltberühmte Roman des polnischen Schriftstellers Stanislaw Lem wurde 1961 in Polen, 1972 in Deutschland publiziert; in ca. 30 Sprachen liegen Übersetzungen vor. 1972 folgte die Verfilmung unter der Regie des russischen Filmemachers Andrej Tarkowsky. Aber bis heute wurde »Solaris« weder ins slowenische übersetzt, noch für das Theater adaptiert …

»Wir brechen in den Kosmos auf, wir sind auf alles vorbereitet, das heißt, auf die Einsamkeit, auf den Kampf, auf Martyrium und Tod. Aus Bescheidenheit sprechen wir es nicht laut aus, aber wir denken uns manchmal, dass wir großartig sind. Indessen, indessen ist das nicht alles, und unsere Bereitschaft erweist sich als Theater. Wir wollen gar nicht den Kosmos erobern, wir wollen nur die Erde bis an seine Grenzen erweitern. Menschen suchen wir, niemanden sonst. Wir brauchen keine anderen Welten. Wir brauchen Spiegel. Mit anderen Welten wissen wir nichts anzufangen. Es genügt unsere eigene, und schon ersticken wir an ihr. Wir wollten den Kontakt mit einer anderen Zivilisation. Da haben wir den Kontakt! übersteigert, wie unter dem Mikroskop – unsere eigene monströse Hässlichkeit, unsere Albernheit und Schande!«

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